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Ergebnisse Brühler Stadtlauf 2018

Hier gibt es die Ergebnisse des 20. Brühler Stadtlaufes!

Jugend und Mehrkampftrainer für die Leichtathletikabteilung gesucht!

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Städtereise der Seniorengruppe

10.08.2018

Städtereise der Seniorengruppe Abt. Leichtathletik BTV nach Bremen

 

 

Am Freitag, den 10.08.2018 war es wieder einmal soweit. Dieter, der Seniorenwart, hatte eine dreitätige Städtereise nach Bremen organisiert. 25 Mitglieder hatten sich für diese Fahrt angemeldet. Fröhlich und gut gelaunt ging es morgens um kurz nach 07.00 Uhr in Brühl los. Die Bahn war pünktlich, es schien ein schöner Tag zu werden. Der Anschlusszug von Köln nach Bremen fuhr auch pünktlich ab und wir machten es uns bequem.

 

Doch dann, wir trauten unseren Ohren nicht, kam plötzlich eine Lautsprecherdurchsage. Der IC fährt auf Grund von Unwetterschäden nur bis Dortmund, ab da ist dann ein Bahnersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Toll, das konnte ja heiter werden, vor allem wegen der Tatsache, das wir um 14.30 Uhr eine Werksbesichtigung bei Mercedes in Bremen gebucht hatten. Dann Chaos in Dortmund, keiner wußte so recht, welcher Bus nun wohin fährt, Hamburg, Bremen, Osnabrück. Keiner hatte in dem Gewühl einen Überblick, die Bahnmitarbeiter schon gar nicht. Nach langem hin und her, nach Diskussionen ohne Ende konnte endlich ein großer Teil der Gruppe einen Bus nach Bremen ergattern. Der Rest blieb zurück und hoffte auf den nächsten Bus. Der kam auch, fuhr aber erst noch nach Osnabrück, dann erst nach Bremen. Das bedeutete für uns in der zweiten Gruppe, das wir die Werksbesichtigung nicht mehr pünktlich erreichen würden. Und so war es dann auch, die zweite Gruppe kam erst 4 1/2 Stunden später als geplant in Bremen an.

 

Aber auch die erste Gruppe, die es noch mit wehenden Fahnen zum Termin 14.30 Uhr geschafft hatte, hatte kein Glück mit der Werksführung. Der Bus, der die Teilnehmer zum Mercedeswerk fahren sollte, hatte mit einer extremen Verkehrslage in Bremen zu kämpfen, sodass die Werksführung letztendlich statt 2 Stunden nur ca. 1 Stunde dauerte. So bekam man nicht den kompletten Fertigungsablauf gezeigt, sondern nur bestimmte Fertigungsprozesse. Das führte doch zu einer großen Enttäuschung in der Gruppe.

 

Aber die Enttäuschung hielt nicht lange vor. Nachdem wir alle im Hotel eingecheckt hatten, war man sich einig, das Hotel ist absolut topp. Schöne große Zimmer mit viel Platz, zentral in der Nähe der Altstadt gelegen. So konnten fast alle Ausflüge zu Fuß durchgeführt werden. Abends trafen wir uns dann in der „Ständigen Vertretung“, ein Restaurant mit kölschem Hintergrund. Hier gab’s Halve Hahn, Kölsch und vieles mehr, was der Kölner so liebt. Es wurde ein feucht-fröhlicher Abend und man freute sich auf den nächsten Tag.

 

Am Sonnabend, nach einem ausgiebigen (Sekt-) Frühstück, wurden wir in der Lobby von einer Stadtführerin erwarten, die uns zwei Stunden lang durch die Bremer Altstadt führte und uns die Geschichte der Stadt mit viel Humor vermittelte. Nach zwei sehr kurzweiligen Stunden war die Gruppe total begeistert und wir verabschiedeten unsere Stadtführerin traditionell mit einem dreifachen „Muskel Fit“.

 

Nun ging es nahtlos weiter zu einem, wie es sich später herausstellte, absoluten Highlight der Reise. Ich hatte unsere Gruppe im Bremer Universum angemeldet, eine Art naturwissenschaftliches Museum. Zuvor mussten wir aber auf dem kurzen Fußweg zum Museum noch einen sintflutartigen Regenschauer überstehen. Wir drängelten uns wie eine verängstigte Schafsherde mit der ganzen Gruppe in ein kleines Wartehäuschen der Straßenbahn. Es half nicht so richtig, aber wenigstens etwas. Nach kurzer Wartezeit ging es dann erwartungsvoll trockenen Fußes zum Museum weiter. Der Unterschied zu einem normalen Museum ist allerdings, das man hier alles erforschen, erproben, anfassen und bewegen durfte. Hier konnte man physikalische Phänomene selbst an sich ausprobieren, konnte spüren, wie es sich in totaler Finsternis oder in einem Haus bei einem Erdbeben anfühlt. Man konnte elektrische Experimente machen und versuchen, einen Schaltkreis so aufzubauen, das alle Lampen brannten ohne Kurzschluss. Man konnte seinen Geist und sein Gehör sowie die Reaktionsfähigkeit testen. Es gab einen Windkanal, da konnte man sich auf ein Fahrrad setzen, und hautnah spüren, welche Kraft ein Sturm hat. Und das ist nur ein kleiner Auszug dessen, was das Universum bot. Die Zeit verging jedenfalls wie im Fluge und alle waren am Ende restlos begeistert

 

Am Abend hatte ich dann Plätze für uns im altehrwürdigen Ratskeller gebucht. Ein traditionelles Restaurant mit besonderem Flair, einem tollen Kellner und super Essen. Wir hatten alle viel Spaß. Spät Abends nach einem ausgiebigen Spaziergang an der „Schlachte“ entlang, das ist die Weserpromenade, ging es dann satt und zufrieden zurück ins Hotel.

 

Und nun war es schon Sonntag. Wo war nur die Zeit geblieben? Heute Vormittag stand noch ein Besuch des Bremer Rathauses auf dem Programm. Das Rathaus ist Weltkulturerbe der UNESCO, und hat diesen Titel auch redlich verdient. Die Pracht erschlägt einen geradezu. Filigrane Schnitzereien an den Wänden, riesige Wandmalereien, gediegenes Mobiliar. Ein Muss für jeden Bremenbesuch.

 

Vor der Rückfahrt am späten Nachmittag hatte ich noch Plätze im „Beck`s in`n Snoor“ gebucht, ein traditionelles Restaurant in der idyllischen Altstadt „Schoor“. Hier erwartete uns urgemütliche Bremer Gastlichkeit, was leider auf einen Kellner nicht ganz zutraf. Aber das störte nicht groß, wir hatten gut gegessen und getrunken und machten uns dann auf zum Bahnhof.

 

Die Rückreise verlief dann ohne Störungen, im Gegenteil, eine 25 minütige Verspätung holte der Zug bis Köln wieder auf. Am Ende der Reise in Brühl war sich die Gruppe einig, es war eine erlebnisreiche tolle Reise gewesen. Und es wurde auch schon gefragt, wo geht es denn nächstes Jahr hin. Aber diese Frage stelle ich jetzt erst einmal zurück. Wir schauen auf die nächsten Veranstaltungen und Feiern, die bis Ende des Jahres noch anstehen.

 

Das traditionelle Spielfest des BTV, Sommergrillen der Leichtathletikabteilung, mehrere Geburtstagsfeiern, die Weihnachtsfeier, die Seniorengruppe ist nicht nur beim Sport aktiv sondern auch darüber hinaus immer auf Achse.

 

Das hält uns jung!

 

Ich möchte mich auch nochmals bei allen Teilnehmern bedanken für das Mitmachen und die Disziplin. So konnten wir unbeschwert drei schöne Tage in Bremen verbringen.

 

 

Euer Dieter

Seniorenwart

 

 

 

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